Geschichte des Floatings
Von einer Deprivationskammer in einem Atombunker bis zur weltweiten Expansion der Floating-Therapie.
Anfangs bremste ein Missverständnis der sensorischen Deprivation (der Ausschaltung der Sinneswahrnehmung) die Entwicklung des Floatings, da man annahm, ein Zustand ohne Sinneseindrücke könne einen Menschen in den Wahnsinn treiben. Erst in den 1950er-Jahren begann Dr. John Cunningham Lilly nach einem mutigen Versuch mit einer Deprivationskammer in einem Atombunker zu begreifen, auf welche Entdeckung er gestoßen war.
Neben den positiven Wirkungen auf den Körper entdeckte er das große Potenzial des Floatings, das sich auf das menschliche Bewusstsein bezieht. So verbreitete sich das Floating innerhalb von fünfzig Jahren rasch in ganz Amerika und England. Da ein Floating-System eine ausgefeilte Technologie und spezifisches Fachwissen erfordert, entwickelte sich die Floating-Industrie nur langsam und bereitete sich auf den Markt vor.
Man kann sagen, dass sich das Floating in einer Expansion befindet, denn der Verkauf der verschiedenen für das Floating bestimmten Systeme ist seit 2010 um 500 % gestiegen.
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